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Neue Horizonte entdecken

Für mich als Betriebswirtin hatte die Arbeit mit Zahlen nie etwas mit reiner Theorie zu tun. Bei der Bilanzierung von Risiken für die BImA fragte ich mich deshalb: Warum bilden wir Rückstellungen für die Beseitigung von Kampfmitteln? Diese Frage fand ich so spannend, dass ich mich 2017 für einen Stellenwechsel innerhalb der Abteilung Kontaminationsmanagement entschied: vom Controlling ins Fachgebiet Kampfmittel. 

Foto: André Groth/BImA

„Ich kam als Controllerin zur BImA und fand hier eine neue Leidenschaft: die Kampfmittelräumung. Die Zusatzausbildung dafür bezahlt meine Arbeitgeberin.“

Dörte Dietze, angehende Fachplanerin Kampfmittelräumung in Berlin

Aktuell absolviere ich berufsbegleitend eine Zusatzausbildung zur Fachplanerin Kampfmittelräumung an der Universität der Bundeswehr in München. Da ich im Gegensatz zu meinen Kolleginnen und -kollegen keinen naturwissenschaftlichen oder ingenieurtechnischen Studienabschluss habe, fehlten mir bislang tiefere fachliche Kenntnisse. Trotzdem haben mir meine Vorgesetzten von Beginn an die Möglichkeit gegeben, mich weiterzuentwickeln. Und auch die Kosten für die Zusatzausbildung übernimmt die BImA.

An meiner derzeitigen Tätigkeit schätze ich nicht zuletzt die Vielfalt der Aufgaben. Dazu zählt die Erfassung von Kampfmittelrisiken und deren Bewertung. Außerdem erstelle ich jährlich eine Auswertung unserer Rückstellungen für die Beseitigung von Kampfmitteln und entwickle Kostenschätzungsmodelle weiter. Das sind alles sehr komplexe Themen. Darüber hinaus arbeite ich in verschiedenen externen Gremien mit. Die Kampfmittelräumung ist bislang in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Unser großes Ziel ist es, bundesweit ein einheitliches Vorgehen zu etablieren.

Als angehende Fachplanerin bin ich zudem in abteilungsübergreifende Projekte eingebunden. Möchte die BImA ein neues Dienstgebäude für den Bund errichten oder eine Liegenschaft veräußern, müssen zunächst alle potenziellen Gefahren offengelegt werden – und da kommt unsere Abteilung ins Spiel. Wir sind für die Bewertung von Grundstücksrisiken im Untergrund verantwortlich.

Eine Weltkriegsbombe oder Altlasten, die unter einem geplanten Kinderspielplatz schlummern? Unvorstellbar! Deshalb braucht man für diesen Job großes Verantwortungsbewusstsein und besondere Sorgfalt. Um nötige Informationen zu finden und eine konkrete Aussage treffen zu können, muss man meist Dutzende Quellen durchstöbern. Und wenn ich bedenke, dass unser aktuell geplanter Risikoabbau schon über das Jahr 2074 hinausgeht, haben wir auch perspektivisch sehr viel zu tun. Doch diese Arbeit bei der BImA macht mir großen Spaß und motiviert mich jeden Tag aufs Neue. 

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