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Dual, flexibel, verantwortungsbewusst

Schon als Kind war ich gern in der Natur unterwegs – mit meinem Opa, dem ein Wald gehörte, und mit meinem Vater, der jagen ging. Nach dem Abitur machte ich erst einige Praktika im forstlichen Bereich und bewarb mich anschließend für ein duales Studium bei der BImA im Geschäftsbereich Bundesforst. Seit August 2019 studiere ich Forstwirtschaft an der HAWK Göttingen. Praxiserfahrungen sammele ich im Forstrevier Nörvenich des Bundesforstbetriebs Rhein-Weser. Etwa alle drei Monate wechseln sich Theorie- und Praxisphasen ab, mit dem fünften Semester beginnt dann der wesentliche Praxisabschnitt. Mir gefällt die Verknüpfung von theoretischem Wissen, das ich an der Hochschule erarbeite, mit der praktischen Anwendung im Revier.

„Die Verbundenheit mit der Natur und die große Verantwortung für sie schätze ich an meiner Arbeit ganz besonders.“

Julian Renke Hobbie, Dualer Student im Forstrevier Nörvenich

In meinen Praxisphasen kontrolliere ich beispielsweise im Rahmen der Verkehrssicherung Waldbestände in der Nähe von Wegen und bebauten Gebieten. Wenn kranke Bäume identifiziert werden, plane ich Maßnahmen zu ihrer Entfernung. Um die Flugsicherheit auf dem Luftwaffenstützpunkt Nörvenich zu gewährleisten, übernehme ich gemeinsam mit meinem Revierleiter jagdliche Aufgaben und plane die Waldrandgestaltung. Wenn dann während der Arbeit dort die Eurofighter starten, ist es schon etwas Besonderes. Generell finde ich es spannend, im Rahmen meiner Tätigkeit an geschichtsträchtigen und für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Orten zu sein.

Die Verbundenheit mit der Natur und die große Verantwortung für sie schätze ich an meiner Arbeit ganz besonders. Es ist schön, viel draußen zu sein, Wetter, Klima und Umwelteinflüsse bewusst wahrzunehmen. Als Dienstleiter haben wir beim Bundesforst natürlich auch viel Kontakt zu Menschen, beraten Flächennutzer aus forstlicher Perspektive sowie naturschutzfachlich, reagieren waldbaulich auf mögliche geplante Baumaßnahmen, etwa durch die Entnahme von Bäumen und die Kompensation auf anderen Flächen. Aber auch die Arbeit im Büro gehört zum Job, wenn wir Anfragen beantworten müssen oder forstbetriebliche Maßnahmen planen.

Ich finde, dass man als dual Studierender in erster Linie flexibel sein muss. Organisationstalent ist sicher auch nützlich, um alles unter einen Hut zu bekommen. Ganz wichtig sind zudem soziale Kompetenzen. Ich selbst erlebe hier einen starken Zusammenhalt im Team. Die Zusammenarbeit ist vertrauensvoll, die Betreuer sind engagiert und haben Interesse daran, mich als Studenten in viele Aufgaben einzubeziehen. Ich sehe hier bei der BImA eine große Vielfalt an Möglichkeiten, mich beruflich und menschlich zu entfalten.

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